Cooperation - Ein dynamischer TREND auf ERFOLGS-Kurs!

"SmartCoop" - heißt "intelligent cooperieren". Das bringt sofort die Frage auf: "Gibt es auch Cooperation, die nicht "intelligent" ist. Bewusst auf "Intelligenz" beim Cooperieren zu verzichten, wäre wohl "Un-Sinn". Aber "unbewusst" - so stellen wir oftmals fest - werden wichtige Elemente schlichtweg vergessen. Und: Oft sind es genau die Elemente, die das ausmachen, was man als die (entscheidende) WirKraft bezeichnen könnte. Wir nennen dies die "WirKraft-Werke"". Dazu gehören z.B. Vertrauen - TeamGeist -Partizipation - Kommunikation - Zielklarheit - Nachhaltigkeit - SelbstVerantwortung - Faszination ... Man kann dazu durchaus sagen, dass es sich um WERTE handelt, die MENSCHEN lieben ...
Zum Thema SmartCoop und WirKraft-Werke informiert auch die Homepage des MMW Bundesverbandes der Cooperationswirtschaft e.V.

2012-08-02

Der "Deutschland-Gold-Achter" - Auch ein "SMARTCOOP-Invest"?


Es gibt die verschiedensten Formen, Erfolg durch intelligentes Zusammenwirken zu erreichen. Der Sport bildet dabei keine Ausnahme. Im Gegenteil, Sport eignet sich geradezu vorzüglich, um Interessen, Struktur und Prinzip von KOOPERATION zu verdeutlichen, sogar das von „Intelligent-kooperativem Investment“.
Im Bespiel des Gold-Achters könnte das etwa nach folgendem „Schema“ gedeutet werden:
·         Es bedurfte zunächst der individuellen Sehnsucht von mindestens 8+1 Menschen (8 Ruderer und 1 Steuermann), denen allen eine gewisse Sehnsucht zum Element Wasser eigen war. Woher sie im Einzelnen kam, spielt hier keine Rolle; sie muss jedoch bei ALLEN vorhanden gewesen sein.
·          Nun sie fanden schließlich im Rudern den Teil von Wasser-Sport, der ihnen besonders gut gefiel und irgendwie besonders lag.
·         Der nächste Schritt war vermutlich die Mitgliedschaft in einem Ruderverein. Erstmals konnte man dort das Erlebnis wohl organisieren, den Unterschied zwischen einem „Einer-Ruder-Boot“ und einem „Mehr-Personen-Ruderboot“ auszuprobieren.
·         Diese Menschen des Gold-Achters entschieden sich für das „Mehrst-Personen-Boot“, also im Rudersport das, was man „Achter“ nennt.
·         In einem solchen Boot Erfolg zu haben, bedarf eines Höchstmaßes an Übereinstimmung, Abstimmung, Rücksichtnahme – und was auch immer für Tugenden erforderlich sind, um ein Optimum an Gleichzeitigkeit (Synchronizität) gerade „zelebrieren“ zu können.
·         Nehmen wir z.B. die Bereitschaft dieser Menschen, Freizeit, Urlaubszeit, Trainigsintensität, etc. bis hin zum Ess- oder Genussverhalten, dem Teamgedanken über Jahre hinweg unterzuordnen, um letztlich den definierten Erfolg – hier Sieger bei  Olympischen Spielen – erreichen zu können.
·         Wir erleben an diesem Bespiel so etwas wie „Kooperation in Vollendung“ …
Natürlich werden Viele sagen: Und was hat das nun mit Intelligenter Kooperation, mit SmartCoop zu tun?
In unserem Beispiel gibt es einige wichtige Phänomene, die wesentlich für den angestrebten Erfolg waren:
  1. Es stimmte für alle Menschen die „Sportart“ – vergleichbar z.B. in der Wirtschaft mit dem anzubietenden Produkt oder Leistung.
  2. Es stimmte die Einsicht, den erwünschten Erfolg gemeinschaftlich besser hinzubekommen, als allein – vergleichbar z.B. in der Wirtschaft mit einem gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb, gemeinschaftlichem Wohnungsbau oder auch einfach nur der gemeinschaftlich gesicherten, angemessenen Rendite.
  3. Es stimmte die Kommunikation, die Bereitschaft und das Vertrauen jedes Einzelnen in jeden anderen und zum Team insgesamt. In der Wirtschaft würde das wohl andere Namen haben, aber am Prinzipiellen würde sich wenig ändern.
Natürlich gäbe es weitere Gründe zu nennen, aber bei der „MARKE“ „Deutschland-Achter“ waren das wohl entscheidende Erfolgsgrundlagen.

Und was wäre dann SmartCoop z.B. bei einer kooperativ wirkenden Unternehmensstruktur, z.B. einer Genossenschaft?
Das kann man vielleicht an einer Energie-Genossenschaft recht gut verdeutlichen:
·         Die „Sportart“ könnte hier vielleicht heißen: Aktiv mitwirken zu können an einer wichtigen, politisch positiven Entwicklung, hier der Energieproduktion mittels Neuer und umweltschonender Technologien
·         Die Einsicht, wie und warum das gemeinschaftlich besser und schneller geht.
·         Und dazu bedarf es eines besonderen Maßes an Kommunikation, möglichst dauerhaft und wechselseitig. Über Vertrauen sollte nicht nur in Flyern und schönen PR-Aktionen gesprochen werden, sondern es müssen die Besonderheiten, die Unterschiede zu anders gearteten Strukturen deutlich herausgestellt und „gelebt“ werden. Jeder Teilnehmer muss erkennen, dass er oder sie ein wichtiges Element in diesem Wirtschaftsgebilde ist.
SmartCoop Investment muss sozusagen den „intrinsischen“ Nerv aller Mitwirkenden treffen, sollte nicht „aufgesetzt“ sein, unterliegt also viel weniger den herkömmlichen Strategien eines „Markt-Machens“ (Marketing).
Hier muss so etwas wie FASZINATION erzeugt und kommuniziert werden, hier muss alles irgendwie authentischer wirken um die gewünschte (notwendige)  „Kraft des WIR“ zur Wirkung zu bringen.

Und wie z.B. steht es um so – relativ kontrovers diskutierte – Themen wie „Provisionen“, „Renditen“, „Werte“, usw.?
SmartCoop wird hier keine „Insellösungen für Gutmenschen“ sein wollen und sein können. Natürlich muss es weiterhin angemessen von all dem geben, was „wettbewerbsüblich“ ist, kann auch in Einzelfällen sogar besser sein.
Wir wollen hier das Wort „Stimmigkeit“ bemühen. Mit „Stimmigkeit“ ist insbesondere gemeint, dass das INVESTMENT zum konkreten Unternehmen oder Projekt passt, aber zugleich auch gesamtgesellschaftlichen Nachhaltigkeitskriterien entsprechen muss. Natürlich könnte man dazu jetzt eine Agenda aufschreiben von dem was „Smart Coop“ alles nicht machen oder alles machen sollte.
Ein solches Vorgehen würde aber wohl eher den neuen Weg der Kooperation behindern als befördern, und das zu einer Zeit, in der der Gemeinschaftsgedanken beginnt immer mehr Fahrt aufzunehmen.
Wir finden den faszinierenden Gedanken, dass viele Menschen sich aufmachen - von Banken und Konzernen unabhängig - wichtige und richtige wirtschaftliche Aktivitäten in Gang zu bringen, viel bedeutender, als so etwas einem „Diskurs der reinen Lehre“ anheim zu stellen. Zunächst muss sich die „grobe“ Richtung finden und formieren, die filigranen Nachbesserungen laufen nicht weg.
Und das wird nur geschehen (können), wenn Menschen aus allen Schichten und allen Gruppen ermutigt werden, zum kooperativen Handeln und Entscheiden.

Natürlich wird es „Ausreißer“ geben, natürlich wird es „Versagen“ und „Des-Erfolg“ geben und geben können, denn das alles ist Teil von Wirtschaft und SmartCoop wiederum davon ein Teil.
SmartCoop Invest will Mut machen, will Alternativen aufzeigen, will Neues neben Altes stellen, sogar ohne das Alte zu kritisieren.
Und schlussendlich wird sich – wenn mehrere Wege geschaffen, sichtbar und vergleichbar für jeden geworden sind – die entscheidende Frage stellen:
„Und was wählst Du Bürger-Anleger- Familenvater - oder was auch immer -  jetzt bitteschön und wovon?“  
Und genau dahin möchte SmartCoop wirken, eine solche Wahlhandlung überhaupt erfahrbar werden zu lassen!
Derzeit sind kooperative, genossenschaftliche Strukturen,  eher als kleinere oder kleinere mittelständische Unternehmen erkennbar. Aber solche Konstrukte müssen sich auch für größere Gebilde eignen und es müssen größere und große Investitionen finanzierbar werden, wie z.B. Investitionen in „Smart Grids“, wie die neuen Formen der Strom-Verteilungs-Netze heißen, für die zukünftig riesige Milliardenbeträge aufzubringen sind.
Das alles – und mehr – ist „SmartCoop Invest“. Sozusagen ein offenes Konzept, eine Idee, die immer mehr Menschen fasziniert und ständig neue Formen von aktiv wirtschaftlichem Mitgestalten entwickelt, ausprobiert, selbst umsetzt oder die Umsetzung anderer begleitet.