Cooperation - Ein dynamischer TREND auf ERFOLGS-Kurs!

"SmartCoop" - heißt "intelligent cooperieren". Das bringt sofort die Frage auf: "Gibt es auch Cooperation, die nicht "intelligent" ist. Bewusst auf "Intelligenz" beim Cooperieren zu verzichten, wäre wohl "Un-Sinn". Aber "unbewusst" - so stellen wir oftmals fest - werden wichtige Elemente schlichtweg vergessen. Und: Oft sind es genau die Elemente, die das ausmachen, was man als die (entscheidende) WirKraft bezeichnen könnte. Wir nennen dies die "WirKraft-Werke"". Dazu gehören z.B. Vertrauen - TeamGeist -Partizipation - Kommunikation - Zielklarheit - Nachhaltigkeit - SelbstVerantwortung - Faszination ... Man kann dazu durchaus sagen, dass es sich um WERTE handelt, die MENSCHEN lieben ...
Zum Thema SmartCoop und WirKraft-Werke informiert auch die Homepage des MMW Bundesverbandes der Cooperationswirtschaft e.V.

2012-10-10

Die "Blockaden" zum Stiften berücksichtigen (4)

Teil 4


„Tue Gutes und sprich darüber“ – so werben „Fundraiser“ („Vertriebler“ in Sachen Stiftungsgelder) bei Menschen und Unternehmen für vielfältige Stiftungen in Verbindung mit gemeinnützigen Projekten.

 
Sie rechnen dann mögliche Steuervorteile vor, die - je nach Steuersatz – durchaus nicht unerheblich sein können.

 
So können Privatpersonen und Personengesellschaften bis zu 1Mio. EUR – auf einmal oder auf bis zu 10 Jahre verteilt – steuerfrei in den Kapitalstock einer Stiftung geben.
 

Zusätzlich können Unternehmen und Privatpersonen 20% ihrer Einkünfte steuerfrei pro Jahr spenden (Das kann auch mehr sein bei entsprechend hohem Umsatz und hohen Aufwendungen für Lohn und Gehalt)
 

Steuervorteile – okay, sagen viele Spendenwillige, aber was passiert mit dem Rest?
 

Nun, so ist „Stiften“ eben gedacht:
 

Wer z.B. 1 Mio EUR spendet, zahlt in der Tat dafür keinen Pfennig Steuern. Dafür muss er oder sie sich aber auch von den übrigen 50% „trennen“.

 
Und das ist eine durchaus ernst zu nehmende Situation – wie „Fundraiser“ berichten.

 
Natürlich möchten Menschen und Unternehmen gern spenden, gern „Gutes tun“. Aber weniger gern, wollen sie sich – wie in unserem Beispiel – von dieser 1 Mio. „komplett“ trennen, die in die Stiftung eingeht. Sie geben damit – unumkehrbar – jeglichen Anspruch auf „Rückkehr“ ihres Geldes auf.
 

Das geht beim „Stiften“ nicht anders, könnte man sagen – und resignieren.  Mit einer solchen Haltung würde man jedoch höchstwahrscheinlich auf viele Unternehmen und Menschen verzichten müssen, die dem Prinzip
 

„Steuerersparnis kombiniert mit Schenken“

nicht allzu gern folgen möchten….
 

Wir sagen nicht, dass ein solches Denken richtig oder falsch wäre. Das müssen die Menschen und Unternehmen, die sich mit „Stiften“ befassen, selbst für sich entscheiden.

 
Uns geht es vielmehr um die wichtige Frage:

 
„Wie kann man – zusätzlich - „potenzielle“ (und vor allem mehr) Stifter überzeugen, aktive Stifter zu werden?“

 
Wir haben bei potenziellen und aktiven Stiftern nachgefragt, was geschehen müsste, damit sie überhaupt oder mehr stiften würden. Darauf bekamen die verblüffend einfache und durchaus nachvollziehbare Antwort:
 

„Wenn ich durch Spenden nichts oder zumindest nicht so viel verliere“.

 
Das Thema wird umso drängender, je niedriger der Satz der Steuerersparnis ist. Bei einem Steuersatz von 45% ist der „Vermögensverzicht“ bereits 55% …