Cooperation - Ein dynamischer TREND auf ERFOLGS-Kurs!

"SmartCoop" - heißt "intelligent cooperieren". Das bringt sofort die Frage auf: "Gibt es auch Cooperation, die nicht "intelligent" ist. Bewusst auf "Intelligenz" beim Cooperieren zu verzichten, wäre wohl "Un-Sinn". Aber "unbewusst" - so stellen wir oftmals fest - werden wichtige Elemente schlichtweg vergessen. Und: Oft sind es genau die Elemente, die das ausmachen, was man als die (entscheidende) WirKraft bezeichnen könnte. Wir nennen dies die "WirKraft-Werke"". Dazu gehören z.B. Vertrauen - TeamGeist -Partizipation - Kommunikation - Zielklarheit - Nachhaltigkeit - SelbstVerantwortung - Faszination ... Man kann dazu durchaus sagen, dass es sich um WERTE handelt, die MENSCHEN lieben ...
Zum Thema SmartCoop und WirKraft-Werke informiert auch die Homepage des MMW Bundesverbandes der Cooperationswirtschaft e.V.

2012-10-09

Die KOOPERATION von STIFTUNG und GENOSSENSCHAFT (3)

Teil 3


Wie kann eine Stiftung notwendige Investitionen finanzieren?


Auch wenn – wie hier angenommen - eine Stiftung in einer Kommune z.B. eine Solaranlage erwerben möchte, wird sie die nicht „gestiftet“ bekommen, sie muss sie sehr wahrscheinlich kaufen.

 

Dazu benötigt die Stiftung Geld, wahrscheinlich mindestens 20% Eigenmittel.

 

Um bei unserem Beispiel zu bleiben, benötigt die Stiftung 300 TEUR Eigenmittel, der Rest könnte dann über Bankkredite langfristig finanziert werden.

 

Die – für eine Stiftung naheliegende Sichtweise – wäre, für diesen Betrag Stifter zu finden. Das könnten z.B. 300 Stifter a‘ 1.000 EUR sein oder vielleicht 30 Stifter a‘ 10.000 EUR (oder wie auch immer zusammengesetzt).

 

Nun bedarf wohl einige Zeit und viel Überzeugungskraft, um 300 TEU „einzusammeln“.

 

Die Attraktivität einer „Energie-Stiftung“ in einer Kommune hat der Konzern EON richtig erkannt und dafür eine eigene Stiftung gegründet. Sie soll Gemeinden die Startphase beschleunigen helfen.

 

Der Nachteil für die jeweilige Gemeinde: Sie verpflichtet sich, die (natürlich von oder mit EON-Partnern) gelieferten Anlagen sofort an EON zu verpachten. Die Gemeinde erhält dafür Pachtgebühren, die wohl bei weitem nicht dem entsprechen, was zugunsten von Gemeinden eigentlich erzielt werden könnte … (Konzerne können durchaus rechnen, auch bei Stiftungen)

 

Was dieses Beispiel allerdings sehr schön zeigt: Energie-Konzerne haben die Vorzüge einer Stiftung bereits nachvollzogen …