Cooperation - Ein dynamischer TREND auf ERFOLGS-Kurs!

"SmartCoop" - heißt "intelligent cooperieren". Das bringt sofort die Frage auf: "Gibt es auch Cooperation, die nicht "intelligent" ist. Bewusst auf "Intelligenz" beim Cooperieren zu verzichten, wäre wohl "Un-Sinn". Aber "unbewusst" - so stellen wir oftmals fest - werden wichtige Elemente schlichtweg vergessen. Und: Oft sind es genau die Elemente, die das ausmachen, was man als die (entscheidende) WirKraft bezeichnen könnte. Wir nennen dies die "WirKraft-Werke"". Dazu gehören z.B. Vertrauen - TeamGeist -Partizipation - Kommunikation - Zielklarheit - Nachhaltigkeit - SelbstVerantwortung - Faszination ... Man kann dazu durchaus sagen, dass es sich um WERTE handelt, die MENSCHEN lieben ...
Zum Thema SmartCoop und WirKraft-Werke informiert auch die Homepage des MMW Bundesverbandes der Cooperationswirtschaft e.V.

2013-08-15

E Generation 2.0 - Eine Energieerzeugung mit hoher Effizienz und vielen Vorzügen ...

Es lohnt sich, darum rechtzeitig zu kümmern - auch für Energiegenossenschaften; aber nicht nur für diese! 


Die Preisschraube der Energiekosten dreht sich unaufhaltsam weiter. Keines der bisher vorgelegten Lösungskonzepte vermag die Bürger wirklich zu überzeugen. Zweifellos, die Erneuerbaren Energien haben ihre Handicaps, aber ursächlich für die Entwicklung sind sie nur zu kleinen Teilen. Eher scheint es bei den Energie-Konzernen an Mut zu innovativen Lösungen zu fehlen. Aber das heißt nicht unbedingt, sie für die Probleme allein verantwortlich zu machen. Ein Blick auf die Bereiche Forschung und Forschungsförderung in Deutschland zeigt: Wirklich innovativen Lösungen sind nicht in Sicht. Anlass genug, alles daran zu setzen, auch die Entwicklungen im Ausland, insbesondere den USA, sich genauer anzusehen. Solche Lösungen kommen unseren Vorstellungen von E-Generation-2.0 schon recht nahe. Wir haben uns solche Lösungen genauer angesehen und sind überzeugt, dass es sich lohnt, näher und intensiver sich mit solchen Lösungen zu beschäftigen. Denn in Deutschland  und im Ausland tut sich – leider oft ignoriert - einiges, vor allem auch außerhalb des universitären Bereichs. Skepsis bei den einen, Euphorie bei den anderen Gruppen – klar. Aber das Schwächeln an wahrhaft überzeugenden Lösungen auf eher traditioneller Basis, sollte uns offen machen, vorurteilsfrei das Neue zu testen …

Der Struktur des MMW VerbändeNetzwerkes gehören inzwischen eine Vielzahl von Energiegenossenschaften an, die alle – mehr oder weniger – darauf hoffen, dass die staatliche Förderpolitik um EEG und KWG in der derzeitigen Form fortbesteht. Und wenn nicht? Sicherlich eher unwahrscheinlich, dass rückwirkend Einschnitte in zugesagte Förderungen geschehen. Aber wirklich sicher ist man sich da nie …
Bedeutender ist jedoch, wie solche Förderung auf die Zukunft hin wirkt. Und da liegt die eigentliche Crux, denn – so Gerd K. Schaumann, Vorstand bei MMW – unsere Energiegenossenschaften benötigen für ihre Zukunftssicherheit zugleich Planungssicherheit.

Um mit der Energie-Zukunft angemessen umzugehen, hatte deshalb MMW zu einer Konferenz „Zukunftsfähige Energiegenossenschaften benötigen zukunftsfähige Energien“ eingeladen.
Dazu diskutierten in Halle jüngst Energie-Wissenschaftler und Zukunftsforscher mit Vertretern von Energiegenossenschaften. Erfreulich, auch solche Bereiche zeigten Interesse, die Genossenschaften als interessante Alternative zu Fonds und anderen Lösungen sehen. Hinzu kamen Entwickler, Erfinder und Repräsentanten solcher Energie-Erzeugungs-Technologien, die gemeinhin als „E-Generation-2.0“ zusammengefasst werden.

Unter E-Generation-2.0-Technologien werden vor allem solche Formen der Energieerzeugung verstanden, die u.a. folgende Voraussetzungen erfüllen:

·         C02-frei Energie erzeugen können (zumindest weitestgehend);
·         Energie im Dauerbetrieb (24 Std.) produzieren und somit keine „Netzprobleme“ verursachen;
·         Keine Gesundheitsrisiken bedeuten;
·         Sowohl individual, wie auch regional und zentral funktionieren;
·         Wirtschaftlich selbsttragend sind, d.h. ohne staatliche Dauerforderung Sinn machen.

Wer solche Maßstäbe an bestehende Techniken aktuell anlegt, sieht sich weitgehend enttäuscht, denn alle Technologien, gleich ob von Energiekonzernen wie z.B. Vattenfall oder auch von „Kleinerzeugern“ und  z.B. von Greenpeace Energy eG präferiert und eingesetzt, sie alle entsprechen (noch) nicht dem Standard von E-Generation-2.0.

„Das müssen wir uns einfach eingestehen, und wir können die Augen nicht verschließen, wenn wir z.B. von unseren Energiegenossenschaften gefragt werden, wie zukünftig deren gesetzlicher  Förderzweck optimal zu gestalten ist“, so der Vorstand von MMW.

Irgendwie sitzen wir alle in einem „Boot“ konstatierte ein Wissenschaftler zum Ende der Konferenz, denn es scheint so zu sein, dass wir maximal von einer „technologischen Brücke“  auf dem Weg zu einer wirklichen Energiewende sprechen können, eine Energiewende, die letztlich auch die Bürger unseres Landes mittragen können und wollen.

Die vorgestellten Projekte aus dem Bereich E-Generation – obwohl nicht alle schon ihre Bewährungsproben bestanden haben - waren für die Anwesenden beeindruckend genug, um mittels einer Resolution einstimmig zu beschließen, von der Politik eine Wende zur derzeitig praktizierten „Quasi-Ausgrenzung“ solcher Technologien zu fordern.

Für den Vorstand von MMW begründete das Gerd K. Schaumann so: Wir haben intensiv geprüft, ob z.B. Solar- oder Windprojekte subventionsfrei funktionieren können, wir haben geprüft, ob eine Zwischenspeicherung Sinn macht, und wir haben ebenso geprüft, wie sich die Interessen der Energie-Konzerne zu E-Generation-2.0-Projekten verhalten könnten. Das hat uns ermutigt, von so etwas wie einem möglich werdenden „SmartCoop“ sprechen zu können. Beide Gruppen sind letztlich Nutznießer solcher technologischer Entwicklungen. Es spricht deshalb auch wenig dafür, es sich leisten zu können, sich weiterhin diesen Technologien  zu verschließen. Im Gegenteil, es könnte sogar zu vermuten sein, dass man gemeinsam die Bemühungen dieser Konferenz unterstützen wird.

Und dazu stellte das MMW-VerbändeNetzwerk – ganz umsetzungsorientiert – das Projekt „SmartCoop-Energy Valley“ (SEV) vor, das unter dem Motto „Jetzt dem Land eine sichere Energie-Zukunft mit neuem Gesicht und neuem Schwung geben“, umgesetzt werden soll. Der Schwerpunkt von SEV soll sein, Energie-Parks speziell für E-Generation-2.0-Produkte zu schaffen. SmartCoop heißt dabei auch offen zu sein, solche Projekte gemeinsam, z.B. mit Vattenfall und/oder Greenpeace Energy, zu initiieren.

Analog der Bewegung,  die damals von Silicon Valley ausging, soll von SmartCoop Energy Valley (SEV)  eine Initialzündung ausgehen, vielleicht noch Trennendes zu überbrücken und sich gemeinsam zu intelligentem Handeln -wegen der Bedeutung der Thematik für unser Land - zu befähigen.

Eigens für die weitere Ausgestaltung des SEV-Konzeptes wurde eine gemischte Fachgruppe gebildet, der möglichst bald auch Vertreter der Energiekonzerne und Vertreter der Gruppe der Erneuerbaren Energien angehören sollen. Eine entsprechende Konferenz ist bereits ebenso in Vorbereitung, wie die Vergabe zur Erstellung eines Planungs-Konzeptes, welches auch z.B. Standortanalysen und Aussagen zur wirtschaftlichen Akzeptanz beinhalten soll sowie die Möglichkeiten zur Kooperation mit Bund, Land, Regionen und großen wie auch kleineren Energieerzeugern darstellen soll.

Der Vorstand von MMW wurde beauftragt entsprechende Vorgespräche mit politischen Vertretern und Vertretern der Energieerzeuger zu führen.    




2013-08-13

E-Generation-2.0 - Ist dann Energie sparen noch intelligent?


Thema: Energiesparen

(Wir beantworten hier Fragenkomplexe aus unserer Leserschaft. Aufgrund der Vielzahl von Fragen – die alle in ähnliche Richtung gehen – sind wir gezwungen recht abstrakt zu antworten. Wer seine Frage nicht ausreichend behandelt glaubt, kann sich gern wieder an uns wenden …)

Antwort

Wir sehen es so:

Nirgends in der Natur oder der Evolution gibt es ein Prinzip zu erkennen, das auf „Sparsamkeit“ (Mangel) ausgelegt ist. Eher ist ein Prinzip zu erkennen, dass tendenziell „Überfluss“ andeutet

Sparsamkeit ist also offensichtlich ein von Menschen definiertes Konzept, mit den Mustern oder Bedingungen von etwas umzugehen, was irgendwie auch durch Menschen zuvor verursacht worden ist oder zu dessen Lösung es irgendwelche Blockaden geben muss...
Nehmen wir als Beispiel die „automobile“ Fortbewegung. Zunächst war erforderlich – recht verkürzt ausgeführt -, dass das „Rad“ erfunden wurde. Das ermöglichte die Entwicklung von fahrbaren „Teilen“ (Kutsche, usw.) Man musste diese Teile allerdings immer noch durch Menschen oder Tiere fortbewegen (ziehen oder schieben) lassen.
Der Mangel: Es fehlte die Fortbewegung durch das „Teil“ (Wagen) selbst.
Die Lösung: Erfindung und Konstruktion von Motor und Kraftübertragung.
Die „Lösung“ zeigt, dass es kein Prinzip gab, was dem „Selbstantrieb“ entgegen stand. Es war nur eben noch nicht „erfunden“ oder – vielleicht besser, „entdeckt“ worden. ...

Das „Automobil“ macht den Lösungs-Schritt auch bildlich recht gut deutlich („auto“ = selbst, „mobil“ = beweglich).

Als diese „Selbstmobilität“ als nützliches Fortbewegungsprinzip entdeckt war, wurde sozusagen mehr „Fülle“ in Erscheinung gebracht. Anhand der der Verkehrsdichte kannst du diesen Weg nachvollziehen und „bewundern“ ...
Und ein „Stau“? Ist nichts dann wiederum nichts anderes als „Fülle“ , die situativ blockiert wird ...

Und die neue Lösung? Vielleicht die erdgebundene Fortbewegung aufzugeben ... Also Fliegen? Nicht unbedingt, wenn man sich die Ideen von „Stargate“ oder „Starwars“ z.B. anschaut ...

Lassen Sie uns zum Thema Energie und Sparen zurückkehren.

Also Sonne und Wind weisen uns wiederum den ersten neuen Schritt in Richtung „Überfluss“. Übrigens auch die Atomkraft (wohlgemerkt, wir sprechen nicht über Risiken, sondern über „sparen“).

Aber Sonne, Wind, Biomasse, und andere Form haben „Handicaps“.
Sie produzieren Energie nicht gleichmäßig, sind sozusagen (witterungsbedingt) diskontinuierlich (Solar, Windkraft) oder konkurrieren mit anderen Interessen, wie die Biomasse (z.B. mit Nahrungserzeugung).

Alle diese Lösungen benötigen aber zugleich Subventionen, was nichts anderes heißt, als wiederum einen „Mangel“ zu haben und „Mangel“ ist eben immer das Gegenteil von „Überfluss“ ...

„Überfluss“ und „Mangel“ sind Kontraste, und Kontraste sind wichtiger Ausgangspunkt von Veränderungen. Wir erfahren sozusagen genauer das, was wir nicht wollen und gehen dann in Richtung dessen, was wir wollen. ...

Aus der Sicht eines Unternehmens, das vom Energieverkauf lebt und darauf seine Renditeerwartungen aufbaut, sind die Themen „Energiesparen“ ebenso wenig attraktiv, wie Formen der Erneuerbaren Energien, an denen sie nichts verdienen und die ihnen außerdem noch Probleme bereiten, wie z.B. „Netzschwankungen“ bringen.... (Wir vereinfachen bewusst!)

Auch eine mögliche Strategie, Solarfelder und Windparks einfach „weg zu konkurrieren“ (z.B. durch Preisdumping oder durch eigenen Betrieb) bringt Energiekonzerne (wir nennen sie nachfolgend kurz: „E-Konzerne“) nicht wirklich weiter. Sie würden sich nur schaden, denn sie dies bedeutet ja wohl, selbst dazu beizutragen, ihre derzeit schon bestehenden „Netzprobleme“ zu vergrößern....

Ein recht komisches Verhalten – oder?

Also neue Netze bauen? Grundsätzlich ja, aber nur, wenn darin (gesichert) „ihre“ Energie fließt, also Energie, die die „E-Konzerne“ selbst erzeugt haben und daran verdienen....

Der Angelpunkt für intelligente „E-Konzerne“ ist und bleibt, sich die eigene Energieproduktion wirklich strategisch genauer anzuschauen....

Ein intelligenter „E-Konzern“ kann, wenn er seine optimalen Strategien (also aus Sicht des Konzerns) definieren täte, eigentlich gar nicht anders, als

a.   seine derzeitige Energie-Produktions-Technik und
b.   seine Abhängigkeiten von Rohstoffen

vorurteilsfrei zu beurteilen ...

Jeder intelligente Planer in einer „E-Konzern-Zentrale“ müsste dann erkennen, dass genau an dieser Stelle derzeit einiges „schräg“ hängt....

Auch, wenn es strategisch Sinn zu machen scheint, jetzt z.B. alte Kohlekraftwerke abzuschalten und zeitnah „moderne“ Kohlekraftwerke zu bauen, die Strategie ist nur – wenn überhaupt - zu 50% „optimal“. Natürlich kann man damit – in Verbindung mit der langen Laufzeitgarantie - das „Ausufern“ der Erneuerbaren Energien wegbremsen (indem man z.B. nachweist, dass kein zusätzlicher Energie-Bedarf besteht), aber das ist auch recht riskant und zudem auch recht teuer....

Das Konzept „Energiesparen“ könnte – für die „E-Konzerne“ als Argument für „Bedarf gedeckt“ auch scheinbar Sinn machen, aber eben auch wiederum nur scheinbar....

Jetzt nämlich stellt sich eine ganz andere Frage für die „Strom-Größen“ und die heißt recht einfach:

·         Wer erkennt und nutzt zuerst den Strategiewechsel in Richtung Erneuerbare Energien, allerdings der von effektiven und subventionsfreien Erzeugungs-Technik, dies die Energie-Erzeugungs-Technik der E-Generation 2.0 bietet?

Meist sind für einen allgemeinen Strategiewechsel so etwas wie „Leitwölfe“ notwendig. Das sind sozusagen solche „Größen“, die z.B. genügend strategische Kompetenz,  die notwendige finanzielle Power, genügend Kraft zum „Meinungsmachen“ und entsprechenden Lobby-Einfluss haben..

Aber das könnte vielleicht sogar noch nicht ausreichen, denn es kommt auch auf die Überzeugung des jeweils „gebundenen“ Klientels“ an, wie z.B. Aktionäre oder (Genossenschafts-) Mitglieder ... Denn: Vorstände oder Manager müssen stets berücksichtigen, so etwas wie ihr „Mehrheitsklientel“ zu befriedigen, denn sie sind ja nur angestellte Manager – nicht die Eigentümer selbst ....

Lassen Sie uns das etwas näher anhand von zwei Beispiele anschauen.

Einerseits könnte sich vielleicht auf Seiten der „E-Konzerne“ ein „intelligenter Leitwolf“ herausbilden. Nennen wir den Vattenfall. Bei den Erneuerbaren Energien könnte z.B. der „Leitwolf“ Greenpeace Energy heißen. ...

Prüfen wir deshalb, wie deren Voraussetzungen zu sehen wären, geeignete „Leitwolf-Voraussetzungen“ zu besitzen, um ein intelligentes Umsteuern, sozusagen ein „Ausbrechen“ aus ihren jeweils tradierten Strategien (Segmenten) hinzubekommen?

Zwar unterscheiden sich beide „Leitwölfe“ erheblich in puncto Größe, (allein der bei Vattenfall angehäufte Gewinn der letzten Jahre deutet auf mehr Power hin), aber der Rückhalt von Greenpeace in der Öffentlichen Meinung könnte dieses Handicap kompensieren....

Beide „Leitwölfe“ wachsen nicht durch „Energiesparen“, sondern natürlich nur durch den Verkauf von Energie. ...
Blicken jedoch beide auf ihre aktuelle „Produktions-Situation“, scheint es dort etwas in Richtung von optimal zu „hapern“. Die einen wollen z.B. neue Kohlekraftwerke bauen, während die anderen auf die Speicherfähigkeit der von ihnen erzeugten (erneuerbaren) Energien schauen müssen, weil Sonne und Wind nur diskontinuierlich produzieren ....
So unterschiedlich beide „Leitwölfe“ auch sein mögen, beide hadern irgendwie mit Problemen die ihnen aus ihrer eigenen Energie-Erzeugungs-Technik gegenübertreten, für die sie derzeit schwerpunktmäßig  werben und eintreten. ...

Und – so paradox es klingen mag, beide „Leitwölfe“ müssten eigentlich sogar „gemeinsame Sache“ machen, denn sie haben ähnliche Probleme: Sie müssten z.B. zu einem Strategiewandel in Sachen Energie-Forschungs-Förderung und staatliche Energie-Förderung aufrufen, um endlich die bereits in den Startlöchern stehenden,  zahlreichen, hocheffizienten Lösungen der E-Generation 2.0 - im eigenen Interesse und natürlich der Gesellschaft des Landes – zeitnah in Stellung zu bringen und selbst anzuwenden...

Aber beide haben dazu eine ähnlich große Hürde aus ihrem aktuellen Verhalten und der Unternehmens-Vergangenheit zu überwinden: Sie müssen zugleich damit klarkommen, diesen mehr als fälligen und quasi „quantensprungartigen“ Strategiewechsel ihrem „Altklientel“ vermitteln zu können....

Und genau das scheint es zu sein, was sie (noch) nicht befähigt, sich in Richtung „intelligente Lösungen“ zu bewegen.

Greenpeace Energy z.B. hat seine zahlreichen Mitglieder jahrelang aufgerufen, in Solar, Windkraft, etc. zu investieren. Mit dem Erscheinen einer E-Generation 2.O würden die Renditeerwartungen dieses „Altklientels“ vermutlich – sofern das nicht durch staatliche Subventionen abgefedert würde - recht zeitnah quasi ins „Wertlose“ rutschen. Es erscheint angemessen, zu zweifeln, dass Greenpeace zu einem solchen „Strategie-Wechsel“ die Kraft hätte, auch wenn dies noch so intelligent wäre ....

Also weiter so?

Und Vattenfall?

Die könnten es bezüglich eines solchen intelligenten Strategiewechsels sogar einfacher, zumindest leichter haben! Warum? Sie müssten zwar z.B. ihre Kohleförderung tendenziell zurückfahren, könnten aber ihre bestehenden (und natürlich auch neu gebauten) Kohlekraftwerke relativ zügig (und zudem kostengünstig) umrüsten. Und was ist mit deren „Altklientel“, das zugleich auch das „Mehrheitsklientel“ ist, deren Zustimmung der Aufsichtsrat und das Management für einen Strategiewechsel benötigen? Die würden sogar möglicherweise sogar folgen, wenn das Management in der Lage wäre, aus diesem Strategie-Wechsel abzuleiten, dass sich der aktuell negative Umsatz-und Gewinn-Trend bei Vattenfall umkehren ließe. ...

Wir sehen – verkürzt gesagt – eher (noch) strategische Vorteile bei Vattenfall bezüglich eines intelligenten Umsteuerns in Richtung E-Generation-2.0. ...

Wenn wir „noch“ sagen, dann meinen wir damit auch, dass – sofern sich beide „Leitwölfe“ (in unserem Beispiel Greenpeace und Vattenfall) beharrlich verweigern, sich positiv mit einer Strategie in Richtung E-Generation-2.0 auseinanderzusetzen, die „Kraft des Faktischen“ beginnt zu wirken. Was dazu führen könnte, dass die Nutzungsvorteile von E-Generation-2.0 gänzlich sozusagen an beiden „Leitwölfen“ vorbeilaufen könnten. ...

Warum?

Weil diese E-Generation-2.0 hervorragend geeignet ist, gänzlich neue Allianzen zu finden und zu bilden, wie z.B. Stadtwerke wieder erstehen lassen, Gemeinden als ortsnahe Energieerzeuger wirken zu lassen, sich noch mehr kooperative Erzeugergemeinschaften bilden würden – die flexibel genug sind, solche Vorteile zu nutzen ...
Denn E-Generation-2.0 kann regional eingesetzt werden, und würde damit z.B. auch den horrenden Energieverlust vermeiden, den lange „Energie-Transportwege mit sich bringen. Was die meisten Bürger nicht wissen: Allein dieser „Transportverlust“ (ca. 40%!) würde ausreichen, um alle Privatkunden, sowie Kleinstunternehmen kostenlos mit Strom zu beliefern ..

E-Generation-2.0 ist hervorragend regional einsetzbar.
Außerdem ist E-Generation-2.0 sogar gänzlich ohne staatliche Energieförderung rentabel (ohne EEG oder KWG ...) Und somit käme auch die Bundesregierung aus den wenig überzeugend wirkenden „Erklärungsnöten“ heraus, den Menschen erklären zu müssen, dass ausgerechnet wegen der Erneuerbaren Energie und deren Förderung, der Strompreis immer weiter steigt und möglicherweise die „Schallgrenze“ von 30 Cent pro KW(h bald erreicht wird  ...

Unsere Berechnungen zeigen, dass je mehr Energie mittels E-Generation-2.0 erzeugt wird, der Strompreis nicht nur stabil bliebe, sondern gar zurückgehen kann. Strompreise zwischen 15 bis 20 Cent sind durchaus machbar!

E-Generation-2.0 birgt ungeahnte Potentiale, und daraus ließen sich sogar völlig neue Modelle „stricken“, wie z.B. so etwas wie eine sinnvolles, wertstabiles Konzept einer „Bürger-Energie-Rente“ ...

Auch, wenn wir uns jetzt den „Zorn der Menge“ zuziehen sollten, sprechen wir es trotzdem aus und formulieren bewusst zugespitzt: Wer auf Verbrennen von Energie setzt handelt genauso „unintelligent“, wie diejenigen, die die in Zukunft weiterhin (allein) auf „Brücken-Energie-Technologien, wie Solar oder Wind setzen wollen....

Auch wer sich beim Energiesparen als besonders gescheit oder „wertvoll“ empfindet, sollte prüfen, ob er die Menschen wirklich intelligent berät, denn naturkonform ist Sparen nie, es reduziert lediglich den jetzt notwendigen „Druck“ in Richtung qualitativ sinnvoller, weil effizienter Veränderungen ...

Wir respektieren aber, dass jemand dazu anders denkt, vor allem, wenn er daraus seine Einnahmen bezieht...

Und was wäre nun ein intelligenter „Leitwolf“ in Sachen Energie?

Jemand, der sich einer Technologie zuwendet, die z.B.:

·         CO2-frei funktioniert
·         Die ohne Subventionen (zumindest ohne Dauersubventionen) wirtschaftlich ist.
·         Eine Technologie, die den Menschen keine Energie-Steuern und Umlagen abverlangt, und dadurch unnötig die Preisschraube in Richtung Verbraucher gedreht wird.
·         Eine Technik, die gleichmäßig und hocheffizient funktioniert und damit keine „Netzeinwände“ produziert ...
·         Eine Technik, die (weitgehend) ohne bzw. mit nur wenig Ressourcenverbrauch wirkt.
·         Eine Technik, die keine Gesundheitsprobleme für diese und folgende Generationen (latent) in sich birgt, wie z.B. die Atomkraft
·         Eine Technik, die wir leicht beherrschen können, usw.

Und letztlich, eine Technik, die sogar den Strompreis senken könnte, sowie eine Technik, die sich als „Exportschlager“ verstünde und damit andere Länder förmlich zum Einschwenken in Sachen CO2 brächte ...- gänzlich ohne so etwas wie „Kyoto-Protokolle ....

Dies könnte aufgrund der technischen Voraussetzungen eine E-Generation-2.0 quasi von selbst geschehen lassen ...

E-Generation-2.0 – (r)eine Utopie? Nein, ganz und gar nicht!

Solche Techniken gibt es!
Wir haben sie selbst in Augenschein genommen!

Wo? Auch bereits jetzt in Deutschland, vor allem aber in den USA, aber in China und anderen Länder ...

Würden wir diese „Schätze zur Energie-Erzeugung“ nur partiell genauso – finanziell und forschungsbezogen – begleiten, wie wir dies bei der Atomkraft getan haben, dann wäre ganz sicher sogar unsere Politik in Richtung „intelligent“ unterwegs ...

Dann würde sich – Sie werden es nicht glauben – auch so etwas wie „Energiesparen“ erledigen!

Wir, die Menschen, die zahlenden Kunden  – und natürlich auch die „Leitwölfe“ haben immer die Wahl... 

Selten haben wir es jedoch bisher geschafft, wirklich intelligente Lösungen aus Einsicht herbeizuführen. Meist benötigten offenbar Menschen und Regierungen so etwas wie (scheinbar) kritische Situationen ...

Wir alle haben es in der Hand mitzuhelfen, dass in Sachen Neuer Energie-Erzeugungs-Techniken, dieses Mal alles etwas intelligenter verläuft: Und das heißt, intelligent zu sein, bevor eine Krise relativ „brachial“ zum Kurswechsel zwingt ...

Es lohnt sich wirklich, sich für E-Generation-2.0 – Lösungen zur zukunftsfähigen Energie-Erzeugung zu interessieren und sie – vorurteilfrei – zu unterstützen. ...


2013-07-07

Vermittlung von Mitgliedschaften für Genossenschaften - Nicht alles ist Finanzdienstleistung ...


Könnte der § 34 f GewO . und andere "Verbraucherschutzaktivitäten" in Bezug auf Genossenschaften sogar verfassungswidrig sein?

 

Erstes Fachgutachten des  pvdp Prüfungsverbandes  und MMW VerbändeNetzwerkes e.V. zum Umgang mit dem bestehenden Recht vorgestellt.

 

Solange Genossenschaften im recht übersichtlichen Umfeld ihre Mitglieder ansprachen, war für alle die „Welt noch in Ordnung“. Wer hätte auch damit gerechnet, dass in wenigen Jahren, sich diese „Welt“ derart verändern würde, dass der Gesetzgeber sich aufgerufen fühlte, deren Mitgliederwachstum zu reglementieren. Zwar begründete man dies mit dem Gedanken des Verbraucherschutzes. Das wiederum bestreiten zunehmend mehr Stimmen. Dort spricht man immer offener von gezielten „Wachstumsblockaden“. Auch wenn man so weit nicht gehen will, muss doch kritisch angemerkt werden, dass einige der reglementierenden „Spielregeln“ überzogen erscheinen. Um wenigstens etwas Klarheit im verordneten Zusammenwirken von Genossenschaft und Dienstleistern (Vermittlern) zu schaffen, wurde ein Fachgutachten in Auftrag gegeben, das über die Verbände zu beziehen ist. Die mögliche Verfassungswidrigkeit soll in einem weiteren Gutachten überprüft werden

 

Die Vorstellung des ersten Fachgutachtens in Leipzig erfolgte im Rahmen einer Informationsveranstaltung des MMW VerbändeNetzwerk der Deutschen Genossenschafts- und Kooperationswirtschaft (Menschen Machen Wirtschaft) e.V. mit dem Tenor „Genossenschaftliche Souveränität und staatliche Aufsicht“.

 

Für das MMW VerbändeNetzwerk erläuterte Gerd K. Schaumann (Vorstand) die recht ungewöhnliche Art der Präsentation eines Fachgutachtens. Er führte u.a. dazu aus:

 

Wir freuen uns, dass es gelungen ist, das deutsche Genossenschaftswesen – in recht kurzer Zeit – aus einer Art „Entwicklungsstarre“ zu lösen und zu einer der interessantesten und „begehrtesten Handlungsstruktur für Menschen mit Gemeinsinn werden zu lassen.

 

Sicherlich hat das Jahr 2012 der UN geholfen und hat der Aufruf - „Genossenschaften – ein Gewinn für Alle“ - gute Unterstützung für die bereits seit einigen Jahren erlebbare Dynamisierung des Genossenschaftssektors bedeutet. Aber der Trend war bereits da, er wurde nur verstärkt. Und genau dieser Trend kam nicht von ungefähr. Prof. Kreibich (Weltzukunftsrat und Berater der Bundesregierung) sieht zu Recht einen langfristigen gesamtgesellschaftlichen TREND in Richtung (wirtschaftliche) Kooperation.

 

Wir meinen, dass dieser TREND eine natürliche und richtige Antwort der MENSCHEN in diesem Lande ist, die:

 

1.   Verunsichert sind durch Krisenerfahrung und Krisennachrichten über einst für stabil gehaltenen Bereichen, wie Banken und Versicherungen.

2.   Wissen wollen, was mit ihren Geldern passiert, wohin z.B. investiert wird und ob dies mit ihren ethischen und sozialen Vorstellungen konform geht.

3.   Mitgestalten wollen beim Einsatz und – natürlich auch dem Ergebnis bezüglich ihres eingesetzten Geldes

 

Diesem Weg nennen wir SMARTCOOP. Menschen kooperieren intelligent für ihren Nutzen. Nun mag es eine Gruppe geben – und die ist inzwischen beachtlich groß -, die den Förderzweck „Kooperationsvorteil“ keineswegs auf „Gewinnausschüttung“ bzw. Rendite reduziert. Deren Motive können - z.B. bei Energiegenossenschaften oft vorfindbar – lauten: Die Unterstützung einer nachhaltigen, zügigen Energiewende. Das mag alles wie eine „Finanzanlage“ erscheinen, ist aber im Kern nicht so von den teilnehmenden Menschen gesehen oder gewollt.

 

Diese Differenzierung fehlt komplett beim § 34 f GewO !

 

Die Kernbegründung zu allen Reglementierungen ist schlussendlich der (angebliche) Schutz des Verbrauchers. Was aber, wenn der Verbraucher sich selbst nicht als Verbraucher, sondern sich z.B. als Umweltschützer definiert? Das ist mit Sicherheit keine „Finanzanlage“! Würde aber „zwangsweise“ – nach jetziger Lesart – als solche definiert werden. Ein Blick in die Materialien zum Erwerb der IHK-Qualifikationen für Finanzdienstleister macht deutlich, wie aus Sinn sein Gegenteil wird. 

 

Das VerbändeNetzwerk verfolgt mit Sorge, dass die Reglementierungen letztlich auch die Funktion haben werden, weiteren Wachstum in Richtung Kooperations- und Genossenschaftssektor zu blockieren.

 

Um dies zu verhindern, fordern wir Gesetzgeber und Parteien auf, zu ihren zahlreichen positiven Äußerungen im Jahre 2012 zurückzukehren und die diversen Richtlinien und „Schutz-Gesetze“, die systemwidrig den Genossenschaftsbereich behindern, auf den Prüfstand zu stellen. Sie alle waren 2012 begeisterte Anhänger von „Genossenschaften – Ein Gewinn für Alle“. Von dieser Begeisterung ist in Regelungen wie z.B.  § 34 f GewO oder Kapitalanlagengesetz nur wenig zu spüren.  

 

Natürlich nimmt das VerbändeNetzwerk den Verbraucherschutz ernst. Gleichzeitig muss jedoch die Frage erlaubt sein, ob der Schutz für Teilhaber von außen kommen muss, wenn er viel besser von innen kommen kann, denn jede Genossenschaft hat demokratisch legitimierte Gestaltungs- und Kontrollgremien mit weitreichenden Einflussmöglichkeiten.

 

Wir erleben bereits jetzt, wie eine Behörde (BaFin) sich über das Genossenschaftsrecht  hinwegsetzen und anordnen kann, dass Mitgliedschaften „rückabzuwickeln“ sind. Eine nachgeordnete Behörde hat im Rahmen der diversen Reglementierungen inzwischen gegenüber Genossenschaften einen unkontrollierten Machtzuwachs erfahren, der auch vor dem Grundgesetz (Art. 12 und Art. 14) nicht Halt zu machen scheint.

 

Das Fachgutachten bietet geeignete rechtliche Hinweise, mit der aktuellen Situation umzugehen bzw. zurecht zu kommen. Sicherlich ein richtiger und wichtiger Schritt. Es kann jedoch keine Lösungen für den wirklichen Kern des Problems bieten.

 

Und diesen Kern sieht das VerbändeNetzwerk vor allem in der tendenziellen Verfassungswidrigkeit zahlreicher Regelungen. Deshalb wird neben Gesprächen mit Regierung und Parteien durch Rechtswissenschaftler geprüft, inwieweit diese Normen in die verfassungsmäßigen Rechte von Genossenschaften eingreifen. Dies soll ggf. auch durch eine Verfassungsbeschwerde geklärt werden.

Für das MMW VerbändNetzwerk ist die verfassungsgeschützte Absicherung der genossenschaftlichen Autonomie von hoher Qualität, um ein weiteres Aufwachsen eines nach kooperativen Spielregeln funktionierenden Wirtschaftssektors zu gewährleisten.   

 

 

 

 

     

 

 

2013-06-07

Betriebliche Altersversorgung jetzt mit SmartCoop optimieren


Dem Erfolg der Energiegenossenschaften folgen jetzt die bAV-Genossenschaften ...

Im VerbändeNetzwerk Menschen Machen Wirtschaft (MMW) hat sich ein neues Thema fest etabliert: Die reale VISION, Betriebliche Altersversorgung (BAV) mit effektiven genossenschaftlichen Strukturen zu verbinden und augenscheinliche Probleme der BAV als „SmartCoop“ zu lösen.

Dazu wurde bereits eine „hochkarätige“ Arbeitsgruppe gegründet – so Gerd K. Schaumann vom MMW Präsidium – die bereits Lösungsansätze wesentlicher Essentials vorgelegt hat.

Der Grund, warum sich das Genossenschaftswesen dieser Thematik zugewendet hat ist recht offenkundig und naheliegend: Das bisher dominante Versicherungswesen „schwächelt“ – und eine Besserung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil. Inzwischen hat bereits der Gesetzgeber aktiv Vorsorge getroffen, um im Falle von insolvenzgeneigten Situationen, Versicherungen vor dem „Absturz“ zu bewahren. Das einst als sicher geglaubte Versicherungswesen scheint – aus Sicht des Gesetzgebers – bereits so „trudelfähig“, dass Vorsorgemaßnahmen getroffen wurden.

Frank-Peter Evertz, praxisnaher Berater und Mitglied der Arbeitsgruppe verwies zu Recht auf § 89 VAG (Versicherungsaufsichtsgesetz), wonach – zur Vermeidung von Lebensversicherungs-Insolvenzen – Leistungsminderungen wirksam werden können. Das Pikante dabei: Auch im Falle von Leistungsminderungen müssen die Versicherungsnehmer die bisherigen Beitragshöhen weiter zahlen!

Olaf Haubold, Vorstand einer Mitgliedgenossenschaft und ebenfalls Mitglied der Arbeitsgruppe analysierte den Stand der betrieblichen Altersvorsorge, die dort innewohnenden Probleme aus rechtlicher und steuerrechtlicher Sicht und zeigte Lösungen auf, wie die Unternehmen dann besondere Vorteile generieren, wenn sie Genossenschaftsbeteiligungen im Betriebsvermögen zur Rückdeckung der betrieblichen Altersvorsorge halten.

MMW wird profunde  Kenner zur Betrieblichen Altersversorgung (Wissenschaftler, Rentenberater zur bAV, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, etc.) in einem Fachbeirat  „SmartCoop-BAV“ integrieren. Diesem Fachbeirat werden zugleich auch entsprechend ausgewiesene Kenner des Genossenschaftswesens angehören. Eine MMW vorliegende Studie kommt zur Überzeugung, dass dieser Weg nicht nur alle Beteiligte SINN macht, sondern auch nachhaltigen Erfolg verspricht.

Gerd K. Schaumann dankte dem Vorstand der 1. Deutschen Vorsorgegenossenschaft, Herrn Ralf Grundig, für die Konsequenz und das gute Konzept, mit dem die Genossenschaft sich bereits mit der Umsetzung dieses wichtigen und richtigen Themas befasst.

Weiter wurde bekannt, dass MMW ein eigenständiges Fachinstitut zum Thema Genossenschaften im BAV-Sektor errichten wird. Ihm sollen - nach Abschluss einer kurzfristigen Erprobungsphase - zahlreiche Wissenschaftler, Vertreter der Berufsgruppen Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Steuerberater, Berater zur BAV und sonstige Experten angehören, gut verzahnt mit Managern aus „BAV“-Genossenschaften.

Obgleich eigentlich jede Genossenschaft, gleich ob Wohnungsbau, Landwirtschaft, Dienstleistung, Handwerk, usw. als Beteiligungsunternehmen für Unternehmen mit BAV gelten kann, wird MMW – in Verbindung mit dem BAV-Fachinstitut – Einfluss auf Akzeptanz, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit solcher Partnerschaften nehmen. Das soll z.B. durch entsprechende Zertifizierungen, Bildung von SmartCoop-Aufnahme-Pools und Formen der Rücksicherung geschehen. Über ein spezielles einzurichtendes Internet-Portal soll den potenziellen Unternehmenskunden Transparenz und geeignete Auswahlmöglichkeit gegeben werden.

Lothar Kühne (Präsidium MMW) machte deutlich, dass ein solcher Weg nur dann – quasi als historische Chance für ein Modernes Genossenschaftswesen – dauerhaft Erfolg haben wird, wenn die „BAV“-Genossenschaften exzellent geführt und gemanagt werden. Deshalb sind - mit den MMW angeschlossenen - Genossenschaftlichen Prüfungsverbänden bereits besondere Überwachungs- und Berichtssysteme vorbereitet worden. Außerdem hat MMW sogenannte „Patronatsgenossenschaften“ initiiert, deren Aufgabe es u.a. sein soll, das Kontroll- und Überwachungssystem systematisch an die neuen Aufgabenstellungen anzupassen, sozusagen für einen stetigen Innovationsfluss in Richtung „BAV“-Genossenschaften der Verbändestruktur zu leisten, die deren BAV-Attraktivität weiter steigern soll.

Insgesamt sind drei Patronatsgenossenschaft von MMW geplant, wovon bereits die GenoTrust eG und die Smart Coop Energies eG seit einiger Zeit zertifiziert sind und der erfolgreiche Abschluss des Zertifizierungsprozess der Smart Coop Management eG bevorsteht.

Das abschließende Resümee dieses „Meilenschrittes“ für das Genossenschaftswesen fasste der Vorstand von MMW mit den Worten zusammen: Wir sind mit diesem Konzept unserer VISION, eines optimalen, nach kooperativen Spielregeln funktionierenden Wirtschafts- und Finanzsektors, einen wichtigen Schritt nähergekommen. Wir haben es geschafft, mit dem Thema BAV, in relativ kurzer Zeit, recht nahe auf Augenhöhe mit einem der größten Wirtschaftsbereiche des Landes, der Versicherungswirtschaft, zu kommen. Im Jahre eins nach dem von der UN in 2012 kreierten „Jahr der Genossenschaften“ zeigen nunmehr nicht nur die Energiegenossenschaften, sondern auch „BAV“-Genossenschaften, was es heißen kann, wichtige gesellschaftliche Probleme kooperativ – sozusagen im „SmartCoop-Stil“ - zu lösen.

Betriebliche Altersversorgung jetzt mit SmartCoop optimieren


Dem Erfolg der Energiegenossenschaften folgen jetzt die BAV-Genossenschaften ...

Im VerbändeNetzwerk Menschen Machen Wirtschaft (MMW) hat sich ein neues Thema fest etabliert: Die reale VISION, Betriebliche Altersversorgung (BAV) mit effektiven genossenschaftlichen Strukturen zu verbinden und augenscheinliche Probleme der BAV als „SmartCoop“ zu lösen.

Dazu wurde bereits eine „hochkarätige“ Arbeitsgruppe gegründet – so Gerd K. Schaumann vom MMW Präsidium – die bereits Lösungsansätze wesentlicher Essentials vorgelegt hat.

Der Grund, warum sich das Genossenschaftswesen dieser Thematik zugewendet hat ist recht offenkundig und naheliegend: Das bisher dominante Versicherungswesen „schwächelt“ – und eine Besserung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil. Inzwischen hat bereits der Gesetzgeber aktiv Vorsorge getroffen, um im Falle von insolvenzgeneigten Situationen, Versicherungen vor dem „Absturz“ zu bewahren. Das einst als sicher geglaubte Versicherungswesen scheint – aus Sicht des Gesetzgebers – bereits so „trudelfähig“, dass Vorsorgemaßnahmen getroffen wurden.

Frank-Peter Evertz, praxisnaher Berater und Mitglied der Arbeitsgruppe verwies zu Recht auf § 89 VAG (Versicherungsaufsichtsgesetz), wonach – zur Vermeidung von Lebensversicherungs-Insolvenzen – Leistungsminderungen wirksam werden können. Das Pikante dabei: Auch im Falle von Leistungsminderungen müssen die Versicherungsnehmer die bisherigen Beitragshöhen weiter zahlen!

Olaf Haubold, Vorstand einer Mitgliedgenossenschaft und ebenfalls Mitglied der Arbeitsgruppe analysierte den Stand der betrieblichen Altersvorsorge, die dort innewohnenden Probleme aus rechtlicher und steuerrechtlicher Sicht und zeigte Lösungen auf, wie die Unternehmen dann besondere Vorteile generieren, wenn sie Genossenschaftsbeteiligungen im Betriebsvermögen zur Rückdeckung der betrieblichen Altersvorsorge halten.

MMW wird profunde  Kenner zur Betrieblichen Altersversorgung (Wissenschaftler, Rentenberater zur bAV, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, etc.) in einem Fachbeirat  „SmartCoop-BAV“ integrieren. Diesem Fachbeirat werden zugleich auch entsprechend ausgewiesene Kenner des Genossenschaftswesens angehören. Eine MMW vorliegende Studie kommt zur Überzeugung, dass dieser Weg nicht nur alle Beteiligte SINN macht, sondern auch nachhaltigen Erfolg verspricht.

Gerd K. Schaumann dankte dem Vorstand der 1. Deutschen Vorsorgegenossenschaft, Herrn Ralf Grundig, für die Konsequenz und das gute Konzept, mit dem die Genossenschaft sich bereits mit der Umsetzung dieses wichtigen und richtigen Themas befasst.

Weiter wurde bekannt, dass MMW ein eigenständiges Fachinstitut zum Thema Genossenschaften im BAV-Sektor errichten wird. Ihm sollen - nach Abschluss einer kurzfristigen Erprobungsphase - zahlreiche Wissenschaftler, Vertreter der Berufsgruppen Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Steuerberater, Berater zur BAV und sonstige Experten angehören, gut verzahnt mit Managern aus „BAV“-Genossenschaften.

Obgleich eigentlich jede Genossenschaft, gleich ob Wohnungsbau, Landwirtschaft, Dienstleistung, Handwerk, usw. als Beteiligungsunternehmen für Unternehmen mit BAV gelten kann, wird MMW – in Verbindung mit dem BAV-Fachinstitut – Einfluss auf Akzeptanz, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit solcher Partnerschaften nehmen. Das soll z.B. durch entsprechende Zertifizierungen, Bildung von SmartCoop-Aufnahme-Pools und Formen der Rücksicherung geschehen. Über ein spezielles einzurichtendes Internet-Portal soll den potenziellen Unternehmenskunden Transparenz und geeignete Auswahlmöglichkeit gegeben werden.

Lothar Kühne (Präsidium MMW) machte deutlich, dass ein solcher Weg nur dann – quasi als historische Chance für ein Modernes Genossenschaftswesen – dauerhaft Erfolg haben wird, wenn die „BAV“-Genossenschaften exzellent geführt und gemanagt werden. Deshalb sind - mit den MMW angeschlossenen - Genossenschaftlichen Prüfungsverbänden bereits besondere Überwachungs- und Berichtssysteme vorbereitet worden. Außerdem hat MMW sogenannte „Patronatsgenossenschaften“ initiiert, deren Aufgabe es u.a. sein soll, das Kontroll- und Überwachungssystem systematisch an die neuen Aufgabenstellungen anzupassen, sozusagen für einen stetigen Innovationsfluss in Richtung „BAV“-Genossenschaften der Verbändestruktur zu leisten, die deren BAV-Attraktivität weiter steigern soll.

Insgesamt sind drei Patronatsgenossenschaft von MMW geplant, wovon bereits die GenoTrust eG und die Smart Coop Energies eG seit einiger Zeit zertifiziert sind und der erfolgreiche Abschluss des Zertifizierungsprozess der Smart Coop Management eG bevorsteht.

Das abschließende Resümee dieses „Meilenschrittes“ für das Genossenschaftswesen fasste der Vorstand von MMW mit den Worten zusammen: Wir sind mit diesem Konzept unserer VISION, eines optimalen, nach kooperativen Spielregeln funktionierenden Wirtschafts- und Finanzsektors, einen wichtigen Schritt nähergekommen. Wir haben es geschafft, mit dem Thema BAV, in relativ kurzer Zeit, recht nahe auf Augenhöhe mit einem der größten Wirtschaftsbereiche des Landes, der Versicherungswirtschaft, zu kommen. Im Jahre eins nach dem von der UN in 2012 kreierten „Jahr der Genossenschaften“ zeigen nunmehr nicht nur die Energiegenossenschaften, sondern auch „BAV“-Genossenschaften, was es heißen kann, wichtige gesellschaftliche Probleme kooperativ – sozusagen im „SmartCoop-Stil“ - zu lösen.

Betriebliche Altersversorgung jetzt mit SmartCoop optimieren


Dem Erfolg der Energiegenossenschaften folgen jetzt die BAV-Genossenschaften ...

Im VerbändeNetzwerk Menschen Machen Wirtschaft (MMW) hat sich ein neues Thema fest etabliert: Die reale VISION, Betriebliche Altersversorgung (BAV) mit effektiven genossenschaftlichen Strukturen zu verbinden und augenscheinliche Probleme der BAV als „SmartCoop“ zu lösen.

Dazu wurde bereits eine „hochkarätige“ Arbeitsgruppe gegründet – so Gerd K. Schaumann vom MMW Präsidium – die bereits Lösungsansätze wesentlicher Essentials vorgelegt hat.

Der Grund, warum sich das Genossenschaftswesen dieser Thematik zugewendet hat ist recht offenkundig und naheliegend: Das bisher dominante Versicherungswesen „schwächelt“ – und eine Besserung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil. Inzwischen hat bereits der Gesetzgeber aktiv Vorsorge getroffen, um im Falle von insolvenzgeneigten Situationen, Versicherungen vor dem „Absturz“ zu bewahren. Das einst als sicher geglaubte Versicherungswesen scheint – aus Sicht des Gesetzgebers – bereits so „trudelfähig“, dass Vorsorgemaßnahmen getroffen wurden.

Frank-Peter Evertz, praxisnaher Berater und Mitglied der Arbeitsgruppe verwies zu Recht auf § 89 VAG (Versicherungsaufsichtsgesetz), wonach – zur Vermeidung von Lebensversicherungs-Insolvenzen – Leistungsminderungen wirksam werden können. Das Pikante dabei: Auch im Falle von Leistungsminderungen müssen die Versicherungsnehmer die bisherigen Beitragshöhen weiter zahlen!

Olaf Haubold, Vorstand einer Mitgliedgenossenschaft und ebenfalls Mitglied der Arbeitsgruppe analysierte den Stand der betrieblichen Altersvorsorge, die dort innewohnenden Probleme aus rechtlicher und steuerrechtlicher Sicht und zeigte Lösungen auf, wie die Unternehmen dann besondere Vorteile generieren, wenn sie Genossenschaftsbeteiligungen im Betriebsvermögen zur Rückdeckung der betrieblichen Altersvorsorge halten.

MMW wird profunde  Kenner zur Betrieblichen Altersversorgung (Wissenschaftler, Rentenberater zur bAV, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, etc.) in einem Fachbeirat  „SmartCoop-BAV“ integrieren. Diesem Fachbeirat werden zugleich auch entsprechend ausgewiesene Kenner des Genossenschaftswesens angehören. Eine MMW vorliegende Studie kommt zur Überzeugung, dass dieser Weg nicht nur alle Beteiligte SINN macht, sondern auch nachhaltigen Erfolg verspricht.

Gerd K. Schaumann dankte dem Vorstand der 1. Deutschen Vorsorgegenossenschaft, Herrn Ralf Grundig, für die Konsequenz und das gute Konzept, mit dem die Genossenschaft sich bereits mit der Umsetzung dieses wichtigen und richtigen Themas befasst.

Weiter wurde bekannt, dass MMW ein eigenständiges Fachinstitut zum Thema Genossenschaften im BAV-Sektor errichten wird. Ihm sollen - nach Abschluss einer kurzfristigen Erprobungsphase - zahlreiche Wissenschaftler, Vertreter der Berufsgruppen Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Steuerberater, Berater zur BAV und sonstige Experten angehören, gut verzahnt mit Managern aus „BAV“-Genossenschaften.

Obgleich eigentlich jede Genossenschaft, gleich ob Wohnungsbau, Landwirtschaft, Dienstleistung, Handwerk, usw. als Beteiligungsunternehmen für Unternehmen mit BAV gelten kann, wird MMW – in Verbindung mit dem BAV-Fachinstitut – Einfluss auf Akzeptanz, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit solcher Partnerschaften nehmen. Das soll z.B. durch entsprechende Zertifizierungen, Bildung von SmartCoop-Aufnahme-Pools und Formen der Rücksicherung geschehen. Über ein spezielles einzurichtendes Internet-Portal soll den potenziellen Unternehmenskunden Transparenz und geeignete Auswahlmöglichkeit gegeben werden.

Lothar Kühne (Präsidium MMW) machte deutlich, dass ein solcher Weg nur dann – quasi als historische Chance für ein Modernes Genossenschaftswesen – dauerhaft Erfolg haben wird, wenn die „BAV“-Genossenschaften exzellent geführt und gemanagt werden. Deshalb sind - mit den MMW angeschlossenen - Genossenschaftlichen Prüfungsverbänden bereits besondere Überwachungs- und Berichtssysteme vorbereitet worden. Außerdem hat MMW sogenannte „Patronatsgenossenschaften“ initiiert, deren Aufgabe es u.a. sein soll, das Kontroll- und Überwachungssystem systematisch an die neuen Aufgabenstellungen anzupassen, sozusagen für einen stetigen Innovationsfluss in Richtung „BAV“-Genossenschaften der Verbändestruktur zu leisten, die deren BAV-Attraktivität weiter steigern soll.

Insgesamt sind drei Patronatsgenossenschaft von MMW geplant, wovon bereits die GenoTrust eG und die Smart Coop Energies eG seit einiger Zeit zertifiziert sind und der erfolgreiche Abschluss des Zertifizierungsprozess der Smart Coop Management eG bevorsteht.

Das abschließende Resümee dieses „Meilenschrittes“ für das Genossenschaftswesen fasste der Vorstand von MMW mit den Worten zusammen: Wir sind mit diesem Konzept unserer VISION, eines optimalen, nach kooperativen Spielregeln funktionierenden Wirtschafts- und Finanzsektors, einen wichtigen Schritt nähergekommen. Wir haben es geschafft, mit dem Thema BAV, in relativ kurzer Zeit, recht nahe auf Augenhöhe mit einem der größten Wirtschaftsbereiche des Landes, der Versicherungswirtschaft, zu kommen. Im Jahre eins nach dem von der UN in 2012 kreierten „Jahr der Genossenschaften“ zeigen nunmehr nicht nur die Energiegenossenschaften, sondern auch „BAV“-Genossenschaften, was es heißen kann, wichtige gesellschaftliche Probleme kooperativ – sozusagen im „SmartCoop-Stil“ - zu lösen.